Die große Fleischeslust

Ich bin wieder zurück. Nach Endlosen Klausuren und Urlaub und Krank, habe ich endlich wieder Zeit für meinen Blog gefunden.

Und heute Starte ich mit einem ganz großen Thema. Fleisch!

Aus dem Buch „Hearbel Healing for Women“ habe ich eine grobe Ernährungsliste für PCOS Frauen gefunden. Nach dieser Liste habe ich mein Leben mehr oder weniger ausgerichtet und habe diese weiter ausgebaut.

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Hearbel Healing for Women by Rosemary Gladstar

Darin steht auch, dass man das Fleisch verringern soll.

Fleisch und die Gesundheit

Warum man auf Fleisch verzichten sollte, liegt eigentlich auf der Hand. Der Mensch isst einfach viel zu viel Fleisch. Der Bedarf des Körpers wäre locker gedeckt, wenn man einmal in der Woche oder weniger Fleisch essen würde. Doch in einer Welt in der Menschen nach dem Lust-Prinzip leben und in der es Fast Food Restaurants an jeder Ecke gibt, ist es lange schon nicht mehr üblich einmal die Woche Fleisch zu essen.

Unser Fleischkonsum hat einfach krankhafte Auswüchse erreicht. Schon morgens mit der Wurst auf der Stulle, Mittags in der Kantine Spaghetti mit Hackfleischsoße und Abends nochmal Wurst. Fleisch, Fleisch und nochmal jeden Tag Fleisch.

Dass das Krank macht, sollte eigentlich klar sein.

Wie schon in meinem Beitrag zur Milch beschrieben, wird mit Tieren aus der Massentierhaltung und der Massenproduktion, furchbar umgegangen.
Die Tiere sterben schreckliche Tode und haben davor schon einen schrecklichen Leidensweg. Sie haben Stress und bekommen Krankheiten. Sie bekommen Massenhaft Antibiotika und entwickeln multiresistente Keime.

Und das ganze landet im Fleisch. Und das ganze Essen wir. Nicht nur einmal in der Woche, sondern jeden Tag. Wir füttern unsere Kinder mit diesem Fleisch und essen es selber.

Wir sollten uns nicht wundern wenn wir Krank werden.

Fleisch und PCOS

Für eine Frau, die PCOS hat, ist das ganz besonders Fatal. Sie hat schon einen völlig gestörten Stoffwechsel, mit dem Fleisch bringen wir aber noch mehr Störung rein. Die Stesshormone und das Antibiotika nehmen wir mit dem Fleisch direkt auf. Stress macht Krank. Stress macht vor allem eine PCOS Frau Krank.

Doch was ist mit rotem Fleisch?

Wenn man anfängt ein bisschen zu recherchieren, stößt man unwahrscheinlich schnell auf Artikel, die besagen, dass man die Finger vom roten Fleisch lassen soll. So habe ich es auch direkt am Anfang gesagt bekommen.

Es soll Krebserregend sein, es lässt den Körper übersäuern etc. Das ganze ist für PCO besonders schlimm. Rotes Fleisch führt neben der Übersäuerung, die eine Einnistung verhindern können auch zu einer krankhaften Erhörung des Östrogens. Das führt im PCOS Kreislauf dazu, dass man zunimmt, Herzprobleme bekommen kann und Diabetes gefördert wird. Damit beginnt die Abwärtsspirale und wir finden schwer den Weg wieder heraus.

Also zumindest auf rotes Fleisch sollte unbedingt verzichtet werden.

Wer aber gar nicht auf Fleisch verzichten möchte, sollte zumindest darauf achten, dass man Fleisch von sehr hoher Qualität kauft. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man das Fleisch direkt vom Bauern kaufen. Man sollte aber auch drauf achten, dass man den generellen Konsum überdenkt und Fleisch als Luxusware betrachtet. Dann genießt man es auch viel mehr.

Ich habe schon lange wenig Fleisch gegessen. Doch als ich anfing Konsequent nach und nach mein Fleischkonsum zu ändern, begann mein Körper anders zu arbeiten. Ich fühlte mich wacher und fitter. Klar es gab Tage an denen ich total Lust auf Fleisch hatte, doch auch die sind immer weniger geworden. Wenn ich mal Fleisch esse, dann ist es hochwertig und aus einer, für das Tier, gerechten Haltung. Ich kaufe kein verarbeitetes oder abgepacktes Fleisch mehr ein. Denn gerade hier kann man nicht überblicken wo das Fleisch her kommt, und was genau drin ist.

Durch PCOS bin ich irgendwie zu einer Veganerin geworden. Meine Lebensqualität hat sich dadurch bei weitem gebessert. Wenn ihr es auch versuchen möchtet, gebt euren Körper mindestens 3 Monate Zeit sich umzustellen. Von heute auf morgen klappt das nämlich nichts.

 

Hexentinkturen

Da ich mich nach und nach immer mehr mit Heilkräuter beschäftigt habe, lag es nahe, dass ich mir irgendwann Tinkturen selber mache.

Heute hab ich es endlich gewagt! 

Frauenmantel und Schafgarbe

Ich habe mir heute zwei Tinkturen gemacht. Eine aus Schafgarbe und Frauenmantel und eine aus Spitzwegerich.

Spitzwegerich ist gut gegen Husten und Halsentzündungen. Also wappnet man sich damit gut gegen die kalten Monate.

Schafgarbe und Frauenmantel helfen den Körper bei Frauenleiden. Ich habe es mir gemacht um meinen Zyklus positiv zu unterstützen.

Sobald es einsatzbereit ist, werde ich euch natürlich berichten. 🙂

Liebe Grüße 💜💚💙

Morgens erstmal ein Kaffee

Für viele ist er nicht wegzudenken. Für viele ist er Lebensnotwendig.

Kaffee.

Morgens als Espresso, oder ein Cappuccino. Mit Milch, Zucker oder einfach schwarz. Kaffee weckt unsere Lebensgeister und macht uns munter und fit für den Tag.

Ob Kaffeekonsum Gesund ist oder nicht, ist oft umstritten. Ich persönlich verzichte eher auf Koffein.

Aber erstmal zum positiven:

Nach einer Studie der Universität Kalifornien, geht hervor, dass man bei regelmäßigen Kaffeekonsum seltener an Diabetes Typ 2 erkrankt. Der Grund ist,  dass der Kaffee den Spiegel des Eiweißstoffes SHBG im Blut erhöht.

SHBG ist ein sogenanntes „Sexual-Hormon“, dass im Körper die Testosterone und Östrogene reguliert. Sobald mehr SHBG im Blut ist, kann natürlich besser das Testosteron und das Östrogen geregelt werden. Für PCOS ist das grundsätzlich eine super Sache!

In der Studie ging auch noch hervor, dass es das Koffein ist, der solch einen Effekt hat. Also auch Grüner Tee, Mate Tee und sämtliche andere Getränke mit Koffein, heben das SHBG im Blut an.

Doch trotzdem wird PCOS Frauen empfohlen eher auf Koffein zu verzichten.

Denn schon bereits 2 Tassen täglich können die Fruchtbarkeit einer Frau beeinträchtigen. Das Koffein bewirke wohl, dass die Kontraktionen der Eileiter weniger wird, sodass ein Ei, dass abspringt, nicht mehr in die Gebärmutter transportiert werden könne. Hier würde dann die Gefahr einer Eileiterschwangerschaft bzw. wegen fehlender Einnistung, gar keiner Schwangerschaft, bestehen.

Außerdem heißt es, dass Koffein den Östrogenspiegel im Körper senken würde. Vermutlich liegt es auch am SHBG.

Ich habe aus dem Grund mein Kaffee und Koffein Konsum runtergefahren. Von jeden Tag grüner Tee und jeden Tag Kaffee bin ich auf Monatelang gar kein Koffein umgestiegen.

Trotzdem trinke ich momentan ab und zu einen Espresso aus meiner neuen Bialetti. Da schmeckt der Kaffee einfach nur super gut und den Geschmack liebe ich dann doch sehr.<3Processed with VSCO with c1 preset

Facebook Gruppen – Selbsthilfe pur

So, nachdem ich vom Urlaub wieder da bin, kann ich mich wieder voll und ganz auf den Blog, auf meinen Körper und auf die Ernährung konzentrieren.

Ich war in Berlin und Italien. Und vor allem in Italien, habe ich mich kulinarisch fallen gelassen. (Muss ja auch mal sein) – Jedoch: Mein Eisprung lässt sich nicht blicken!

Aber gut, ich sehe es jetzt erstmal nicht zu eng. Der hat halt auch Urlaub gemacht. 😉

Ich möchte euch heute von Facebook Gruppen erzählen, die mir sehr geholfen haben, mit meiner Diagnose und meinem Körper zu leben.

Nach meiner Diagnose bin ich zu allererst auf die Gruppe: PCO Syndrom Deutschland gestoßen. Die Gruppe hat ca. 500 Mitglieder mit super lieben und hilfsbereiten Leuten. Mir haben die Geschichten der anderen Frauen sehr geholfen. Ich hatte nicht mehr das Gefühl alleine zu sein. Vor allem hat mich erschreckt, wie sehr viele Frauen leiden. Noch viel mehr als ich. Aber ich habe auch viel gelernt. Was PCOS ist, und was man machen kann. Dafür mal ein fettes Danke an die Gruppe. 🙂

Im laufe der Zeit und über die PCO Gruppe, kam ich auf die Gruppe Menstruationstasse. Für die, die es nicht wissen: Das sind kleine Silikonbehälter, die man sich während der Menstruation einführt, und die das Blut auffangen. Es gibt aber auch Tassen aus TPE und aus Naturkautschuk. Ich kannte die Tasse schon vom DM. Dort gab es die meLuna. Die habe ich mir auch erstmal blind gekauft. – und leider hat sie mir nicht gepasst. Durch die Gruppe wurde ich aber dann richtig beraten und bin heute stolze Besitzerin der Femmycycle LC. Wenn man eine Tasse also sucht, dann empfehle ich diese Gruppe. Dort gibt man seine Daten an: Stärke des Beckenbodens (zum Beispiel ob man schon entbunden hat oder nicht und wie sportlich man ist), Stand des Muttermundes im laufe der Periode und stärke der Blutung. Man muss sich aber keine Sorgen machen. Die Daten die man in der Gruppe angibt sind geheim und kein anderer, der nicht in der Gruppe ist, kann die Beiträge sehen. Wenn einem das aber immer noch zu öffentlich sein sollte, kann man seine Daten aber auch bei Ladyways.de angeben. Dort werden die Daten vertraulich behandelt.  Auch bei Fragen jeder Art rund um die Tasse und mehr, wird einem in der Gruppe sehr geholfen.

Dank der Menstruationstasse läuft nichts mehr daneben. Man kann ohne Probleme schwimmen gehen und das allerbeste: Meine Schmerzen wurden direkt weniger. Man macht kein Müll mehr und schont die Umwelt. – Ich kann die Tasse also nur empfehlen. 🙂

Ich lernte meinen Körper immer besser kennen und akzeptieren. Und so wagte ich den Schritt die Pille abzusetzen und Hormonfrei zu Verhüten. Und auch hier gibt es eine wunderbare Gruppe die mir sehr geholfen hat. Die nfp – verhütungs – gruppe war also der logische nächste Schritt. Vor allem mit PCO und dem Schwarmwissen dieser Gruppe, habe ich nochmal jede Menge gelernt. Wie ein Zyklus funktioniert. Welche Hormone wann und wie wirken. Und was im Körper letztendlich passiert.

Außerdem gibt es jetzt die neugegründete Gruppe pco- syndrom: ernährungstipps & -tricks. Dort geht es speziell um das abnehmen und um die gesunde Ernährung, mit der man PCOS auch behandeln kann. Es geht also nicht primär um das Schwanger werden und das Kinder bekommen. Denn beim PCOS geht es viel mehr als nur um das Problem, dass man nicht oder nur schwer schwanger wird.

Ich bin ein riesen Fan dieser Selbsthilfe Gruppen, da jeder Austausch und jedes Wissen gesammelt wird. Man lernt jede Menge und bekommt jeden Tag neue Ideen und neuen Input. Ich finde es sehr wichtig, wenn man für solche Gruppen offen ist, und jede Informationsquelle nutzt und vor allem auch zulässt.

Falls ihr eine dieser Gruppen nicht kennt, kann ich sie euch nur wärmstens empfehlen.

Und ich trinke jetzt einen grünen Smoothie um meinen Körper wieder in Gang zu bringen, und den Eisprung wieder anzulocken. 😉

Cheers

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Drin sind Spinat, Basilikum, Salbei, Ananas, Himbeeren und Wasser

 

Off topic Teil 2

Da ich noch immer im Urlaub bin (jetzt geht es mit dem Van nach Italien) komme ich leider immer noch nicht dazu, meinen nächsten Beitrag zu schreiben. 

Er ist aber in meinem Kopf am formen und wachsen. 😃😃

Ich bin Mal gespannt wie sich mein Zyklus verhält. Ganz ohne Zyklustee, nicht drauf zu achten was man isst, ohne Sport.

Ich merke erst jetzt, was für einen großen Teil, das ganze Thema, in meinem Kopf einimmt.

Ihr kennt es sicher auch, wenn man sich selbst antreibt und man sich selbst gegenüber der größte Kritiker ist. Ich habe mir gesagt, dass ich diese Woche einfach Mal lebe. In meinem Kopf scheint es noch nicht so angekommen zu sein. 😅😅

Wie dem auch sei. Ich zwinge meinem Kopf auch Mal Urlaub zu machen und gönne meiner Seele auch Mal was gutes. Heute war ich zb Pizza essen. Seit eeeeeeewigkeiten. Und ich habe es genossen das glaubt ihr nicht. (Nur mein Kopf plärrt noch rum)

Ich halte euch auf dem laufenden und bis nächste Woche!!!

Off Topic: Berlin du Schmausestadt

Der Grund, warum ich momentan nichts veröffentliche liegt daran, dass ich gerade in Berlin im Urlaub bin.

Ich besuche eine super Freundin von mir, die Ernährungsberaterin und Trainerin ist. Da sie aber noch arbeiten muss, hatte ich die Gelegenheit Berlin alleine zu erkunden.

Und ich finde es einfach super hier. Denn gerade wenn man mit einem speziellen Ernährungsplan unterwegs ist, macht Berlin es einen sehr sehr leicht darin, was zu essen zu finden.

Überall irgendwelche Restaurants/ Cafés die Sachen auf der Speisekarte haben, bei der uns PCOS Frauen das Herz aufgeht. Man muss sich hier echt keine Gedanken machen, wo man was essen kann, oder ob man sich was vorkocht und dann mitnimmt. Einfach super entspannend!!!

Um Berlin zu erkunden, habe ich mich auf ein Leih-Fahrrad gesetzt und bin drauf los geradelt. Immer den Funkturm im Blick als Orientierungspunkt, habe ich sämtliche Touristenplätze abgeklappert – und mich nebenbei Sportlich betätigt.

Nur mal so. Eine halbe Stunde Fahrrad ist günstiger als ein One-Way Ticket mit der U-Bahn – und man sieht mehr von Berlin.

Meine Freundin hat mir auch von einer App erzählt „Urban Sport“, mit der man sämtliche Sportstudios, Boulderhallen, Yogastudios und vieles mehr finden kann. Wenn man bei der App angemeldet ist, kann man über die App diese Studios besuchen und trainieren ohne ein Vertrag zu machen. Ich finde, das ist eine super Sache. Ich muss unbedingt gucken, ob es das bei mir zu Hause auch gibt!!

So kam es, dass ich mit ihr in einem Yogakurs am See war. Ich hab es geliebt.

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Yoga am See bei Sonnenuntergang – so lässt es sich leben

Neben den klassischen Sehenswürdigkeiten, bietet Berlin eben auch welche die nicht so Spektakulär sind. In Form von Löchern in Hauswänden vom Krieg und Trümmerbergen im Park.

 

Ach Berlin, ich wünschte ich könnte hier leben. Du bietest so viele Möglichkeiten und deine Menschen sind einfach super offen und herzlich. Irgendwie fühlt es sich hier jedesmal wie Heimat an. Und hier wird einem einfach niemals langweilig.

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Neue Lieblingsfarbe: Dunkelgrün

Viele von uns können ein Liedchen singen, wie schwer es ist mit einer Insulinresistenz abzunehmen. Und für viele von uns wird abnehmen als die einzige Lösung aufgezeigt. Wenn man aber nicht weiß was genau man alles machen kann, dann hilft alles nichts mehr und man bekommt Frust.

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Mangold aus dem Garten

Daher möchte ich euch heute ein tolle Farbe vorstellen.

Dunkelgrün. Eine Farbe, die wir in unsere Nahrung integrieren sollten. Denn dunkelgrünes Blattgemüse ist super gesund und wirkt sich positiv auf PCOS aus.

Gemüse wie Spinat oder Mangold kommen eher selten auf den Teller. Man weiß auch nicht so recht wie man es verarbeiten soll und irgendwie jeden Tag Spinat? Eher neee. Was schade ist, denn es gibt jede Menge verschiedene Arten das Gemüse zu verarbeiten, so dass es schmeckt und man es gerne isst.

Was kann dunkles Blattgrün?

Dass Gemüse gesund ist, ist allgemein bekannt. Wie gut dunkelgrünes Blattgemüse ist, wissen leider nur wenige. Es hat eine Reihe von guten Eigenschaften, die zu einem gesunden und vitalen Körper führen. Nachfolgend habe ich euch ein paar Punkte aufgelistet, was dunkles Blattgrün alles kann.

  • Verbesserung der Immunfunktion
  • Tumorprävention
  • Verbesserung des Blutkreislaufes
  • Blutreinigend
  • Blutbildend
  • Reich an Folsäure, Eisen und Magnesium
  • Schützt vor gefährlichen Blutzuckerspiegelschwankungen -> Beugt Diabetes vor
  • Linderung von Depressionen
  • Stärkt und schützt die Darmflora
  • Leber, Nieren und Galle können besser arbeiten
  • Hilft Stress abzubauen
  • Lindert bzw. beugt Entzündungen vor

Wie ihr seht, kann es sehr viel. Doch auf eins dieser Punkte möchte ich ganz besonders eingehen.

Dunkelgrünes Blattgemüse schützt vor Diabetes

Diabetes Mellitus, oder Insulinresistenz, ist die Vorstufe zu Diabetes Typ 2 und inzwischen eine Volkskrankheit. Wenn man was süßes isst kann der Körper zwar Insulin ausschütten, damit der Zucker verstoffwechselt werden kann, aber er kann das Insulin nicht mehr abbauen. Der Körper gelangt aus dem Gleichgewicht. Es werden immer mehr Insulin ausgeschüttet und man nimmt immer mehr zu. Außerdem fördern Bewegungsmangel und Übergewicht die Bildung von Diabetes im allgemeinen.

Und Diabetes Mellitus ist leider ein guter Freund von PCOS.

Neben Sport ist vor allem gesundes Essen das a und o für uns und für unsere Körper. Gerade dunkelgrünes Blattgemüse kann Diabetes und eine Insulinresistenz vorbeugen und mildern.

In einer Studie vom Diabetes Research Center der University of Leicester , wurde untersucht, ob Obst und Gemüse das Diabetes-Risiko senken kann.

Obst und Gemüse allgemein hatten nur einen geringfügigen Effekt auf Diabetes. Dunkles Blattgrün allerdings, zeigte einen sehr positiven Effekt. Schon allein 100 g dunkles Blattgrün am Tag reichen aus, und das Diabetes-Risiko um 14 Prozent zu senken.

Damit unsere Bauchspeicheldrüse gut arbeiten kann, braucht sie Magnesium. Dunkles Blattgrün ist besonders reich an Magnesium, was für uns ebenfalls sehr gut ist.

Auch für die Verarbeitung von Vitamin D3 braucht der Körper Magnesium.

Also jetzt doch jeden Tag nurnoch Spinat essen? Ne es gibt noch Alternativen.

Vielfältige Gemüse für ein abwechslungsreiches Essen

Nachfolgend eine Liste von verschiedenen dunkelgrünem Gemüsesorten:

  • Spinat
  • Mangold
  • Senfkohl
  • Feldsalat
  • Kopfsalat und Eissalat
  • Eichblattsalat
  • Bataviasalat
  • Römersalat (auch bekannt als Romana-Salat)
  • Endivien- und Friséesalat
  • Radicchio und Chicorée
  • Blätter von Stauden- oder Bleichsellerie
  • Zuckerhut
  • Chinakohl
  • Grünkohl
  • Blätter von Brokkoli und Kohlrabi
  • Blätter der Möhre
  • Blätter der Roten-Bete
  • Kresse (Garten-, Brunnen-, Kapuzinerkresse)
  • Rucola
  • Postelein
  • Sprossen, sobald sie grüne Blättchen bilden
  • Petersilie
  • Dill
  • Oregano und Majoran
  • Basilikum
  • Korianderkraut
  • Pimpinelle (Kleiner Wiesenknopf)
  • Melisse
  • Löwenzahn
  • Wegwarte
  • Brennnessel
  • Moringa
  • Giersch
  • Wiesenbocksbart
  • Blätter des Gänseblümchens
  • Portulak
  • Gartenmelde
  • Vogelmiere
  • Weisser Gänsefuss
  • Guter Heinrich
  • Sauerampfer
  • Klee
  • Scharbockskraut
  • Taubnessel
  • Wegerichblätter
  • Knoblauchsrauke
  • Bärlauch
  • Franzosenkraut
  • Wildes Stiefmütterchen
  • Malvenblätter
  • Schlingknöterich
  • Barbarakraut
  • Senfblätter
  • Wilder Wein

Wir müssen also nicht jeden Tag Spinat kochen, wobei frischer Spinat aus der Pfanne mit Meersalz und Pfeffer sehr lecker sein kann. 😉

Verschiedene Zubereitungsarten

Neben dem kurzem anbraten in der Pfanne kann man sich natürlich Salate zubereiten. Aber auch zu Pesto püriert, oder in Suppen schmecken die verschiedenen Gemüse sehr gut. Darüberhinaus kann man sich natürlich auch die berühmten grünen Smoothies machen. Hierzu bietet das Netz ja eine Hülle an Rezepten. Einfach mal Googlen. 🙂

 

 

 

 

„Ich bin im Stress“

Stress kennen wir alle. Er bringt uns zu Hochleistungen und er erschöpft uns. Doch was macht Stress eigentlich bei uns?

Stress ist eine körperliche Reaktion auf äußerlichen Druck, auf außergewöhnliche Situationen und eben auch ein Überlebensmechanismus. Stress ist lebenswichtig.

Der „Vater der Stressforschung“ war Hans Selye. Er definierte den Begriff „Stress“ und unterschied zwischen positiven (Eustress) und negativen (Distress) Stress.

Positiver und negativer Stress

Ob wir positiven oder negativen Stress erleben ist völlig unabhängig davon, wer gerade davon betroffen ist.

Es kann die ein und dieselbe Situation bei einem Menschen positiven Stress hervorrufen und bei einem anderen Menschen negativen. Zum Beispiel fliegt Person a unheimlich gerne mit dem Flugzeug. Er steigt schon mit Aufregung und Vorfreude in das Flugzeug ein und ist unruhig und gespannt auf den Start. Sein Herz schlägt schnell und alle seine Sinne sind geschärft. Person b allerdings leidet unter Flugangst. Für diese Person ist es eine Gefahrensituation. Sie ist auch unruhig und auch ihr Herz schlägt schnell. Ihre Sinne sind ebenso geschärft. Durch ihre Angst jedoch, nimmt sie jedes Geräusch, was ungewöhnlich sein könnte auf und verbindet es mit möglichen Gefahrenquellen.

Was passiert in unserem Körper?

Auf Situationen, die unsere besondere Aufmerksamkeit verlangen, werden verschiedene Stresshormone ausgeschüttet. Das bekannteste davon ist Adrenalin.

Unter Adrenalin gelangen wir zu Höchstleistungen. Unsere Körper mobilisieren die gesamte Energie, die uns zu Verfügung steht, um bestimmte Situationen zu meistern. Sei es ein Rennen zu gewinnen oder sei es eine wichtige Prüfung zu bestehen. Wir verspüren danach ein Hochgefühl und sind im Rausch. Kein Wunder dass es Adrenalin-Junkies gibt, die dem nächsten Kick hinterherjagen.

Adrenalin hat in unserer Evolution eine ganz wichtige Bedeutung. Unser Körper wird für Kampf und Flucht bereit gemacht. Unser Blutdruck steigt, unser Herz schlägt schneller, wir können mehr Sauerstoff aufnehmen, da unsere Bronchien sich weiten. Die Magen-Darm-Tätigkeit wird eingestellt, Fett wird abgebaut, um als Energiereserve eingesetzt zu werden und die Pupillen weiten sich. Wir schwitzen und bekommen einen trockenen Mund.

Ist die Stresssituation bewältigt, baut der Körper Adrenalin wieder ab. Wir ermatten, bekommen Hunger und Durst.

Bei Dauerstress allerdings werden Cortisol und Prolaktin ausgeschüttet.

Cortisol kann zu Diabetes führen

Cortisol ist ebenfalls ein Lebenswichtiges Hormon, dass in ganz vielen Abläufen eine wichtige Rolle spielt.

In einem gesunden Körper ist genügend Cortisol enthalten, um möglichen Stresssituationen entgegen zu wirken. Tagsüber fällt es ab und Nachts im Schlaf wird es wieder aufgebaut.

Cortisol wirkt entzündungshemmend, fördert die Heilung von Verletzungen, sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel ansteigt, er regelt den Salz- und Wasserhaushalt der Niere und er Dämpft unsere Emotionen.

Bei einem zu geringen Cortisolspiegel fühlen wir uns Energielos, wir werden Krank und nehmen ab.

Bei viel Stress allerdings, wird ständig Corstisol gebildet. Ein zu hoher Cortisolspiegel führt zu Übergewicht, Diabetes, Depressionen und unsere Immunabwehr wird heruntergefahren.

Cortison wird im Körper zu Cortisol umgewandelt

Durch die positiven und lebenswichtigen Eigenschaften des Cortisols, wurde das Medikament Cortison entwickelt. Unser Körper kann das Cortison in Cortisol umwandelt und dann einsetzen.

Bei Entzündungen, bei Autoimmunerkrankungen und bei etlichen anderen oft schweren Erkrankungen, wird Cortison verschrieben, um eine Besserung herbeizuführen.

Da die Besserung schon sehr schnell einsetzt, neigt man dazu, immer wieder zu Cortison zu greifen. Bei vielen Patienten ist es oft die letzte und einzige Möglichkeit auf Besserung.

Die Nebenwirkungen sind allerdings ebenso Krankmachend, wie die vorherige Besserung.

Die Nebenwirkungen können folgende sein:

Lesen Sie mehr unter: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/cortison-nebenwirkungen.html#ixzz4oKBKztap

Es ist wichtig, dass man für sich Überlegt und Entscheidet inwieweit man dem Medikament vertrauen möchte und in welcher Höhe man es einnehmen will oder soll. Hierzu sollte man unbedingt mit seinem Arzt über seine Sorgen sprechen.

Gerade die Gefahr, dass Diabetes entwickelt werden kann, sollte besonders beim PCOS beachtet werden. Denn Diabetes steht häufig im direkten Zusammenhang zum PCOS.

Prolaktin kann einen Eisprung verhindern

Neben Cortisol gibt es noch ein weiteres Stresshormon. Prolaktin.

Prolaktin ist wichtig für den Wachstum unserer Brustdrüse. Außerdem setzt Dank Prolaktin der Milchfluss nach einer Schwangerschaft ein, sodass man Stillen kann.

Er unterdrückt die Ovulation (den Eisprung) während der Stillzeit, sodass wir Frauen nach einer Geburt, nicht direkt wieder schwanger werden können.

Häufig setzt nach dem Abstillen die Menstruation wieder ein, da das Prolaktin nicht mehr so viel ausgeschüttet wird.

Bei Dauerstress jedoch werden vermehrt Prolaktin in das Blut ausgeschüttet. Dies stört den Eisprung so, dass er entweder nach hinten verschoben wird, oder gar kein Eisprung mehr stattfinden kann. Außerdem stört ein Prolaktinüberschuss im Körper die Ausschüttung des LH´s und des FSH´s, welche zu der typischen Symtomatik des PCOS‘ führen kann.

PCOS und Stress

Wir sehen also, dass Stress unter den möglichen Ursachen von PCOS betrachtet werden kann. Daher ist es super wichtig, dass wir gerade den krankmachenden Dauerstress verringern.

Es gibt viele Möglichkeiten um wieder zur Ruhe zu kommen. Man kann Sport machen, Spazieren oder Wandern gehen. In Präventionskurse gehen, Meditieren, Yoga machen oder anderen Hobbys nachgehen.

Ganz wichtig ist, dass wir auf uns Acht geben sollen.

Ich mache Yoga, und gehe viel in die Natur. Vor allem beim Sammeln der Schafgarbe kann ich beides gut miteinander verbinden. 🙂

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Quelle: buzzfeed.com

PCOS – Was ist das?

Was ist PCOS? Ist PCO gleich PCOS? Ist es Heilbar? Was kann man machen? Was machen die Ärzte?
Muss ich die Pille nehmen? Was ist wenn ich sie nicht nehme? Sind alle Frauen dick? und wenn nicht wieso?

Viele Fragen und das Gefühl alleine zu sein. So ging es mir nach meiner Diagnose. Und deswegen will ich euch heute ein paar dieser Fragen beantworten.

Was ist PCOS?

Das PCOS – Das Polyzystische Ovarialsyndrom ist eine der häufigsten Hormonstörungen der Frau. In Europa ist etwa jede 12te Frau im fruchtbaren Alter davon betroffen. Das PCOS ist damit einer der häufigsten hormonellen Krankheiten bei Frauen.

Die Ovarien  (Eierstöcke) von PCOS-Frauen sind vergrößert. Im Ultraschall kann man sehr viele Eibläschen (Polys) erkennen. Diese Eibläschen werden als Zysten bezeichnet, obwohl es genaugenommen keine Zysten sind.

Die Krankheit kann sich durch folgende Symtome äußern:

  • Zyklusstörungen bis ganz ausbleibender Zyklus
  • Unfruchtbarkeit
  • Bei Schwangerschaften höheres Risiko Fehlgeburten zu haben
  • Übergewicht
  • Akne
  • Insulinresistenz (Diabetes mellitus)
  • Haarausfall – Glatzenbildung
  • Unerwünschte Körperbehaarung (Hirsutismus)
  • Psychische Probleme (Depressionen)
  • eine niedrige Stresstoleranz, wobei permanenter Stress auch zu den Auslösern gezählt werden kann, da das Stresshormon Prolaktin einen Eisprung verhindern kann
  • Erhöhte Gefahr an Herz-Kreislauf-Störungen zu erkranken

Es treten jedoch nicht alle Symtome in gleicher Stärke bei jeder Frau auf. So sind z.B. etwa 50-80 % der PCOS-Frauen von Übergewicht betroffen.

Die Ursachen von PCOS sind nicht abschließend geklärt. Es gibt Hinweise auf genetische Faktoren. So wird vermutet das Töchter von Männern mit sehr früher Glatzenbildung ein erhöhtes Risiko darstellen an PCOS zu erkranken. Darüber hinaus gibt es Studien, dass Ratten in urbanen Gebieten häufiger PCOS entwickeln, als Ratten auf dem Land. Da könnte man das ganze industriell verarbeitete Essen als mögliche Ursache betrachten.

Der Zyklus

Der Zyklus einer Frau ist ein kompliziertes und abgestimmtes System, indem die Hormone ihre jeweiligen Aufgaben haben, damit ein Ei heranreifen kann, damit sich ein befruchtetes Ei einnisten kann und damit eine Blutung verursacht werden kann, falls keine Befruchtung stattfand.

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Darstellung eines gesunden Zyklusses

Ganz typisch für PCOS ist, dass das sogenannte LH (Luteinisierendes Hormon; in der Grafik grün) dauerhaft erhöht ist. Dafür ist das FSH (follikelstimulierendes Hormon; braun) zu niedrig. Deswegen bringen die ganzen Ovulationstests nichts, da sie nur den LH Wert im Blut messen.

Das LH ist dafür zuständig, dass ein Eisprung ausgelöst wird. Wenn es aber dauerhaft erhöht ist, sammeln sich viele Eizellen in den Ovarien an, die aber nicht richtig heranreifen und somit nicht abspringen. Die Ovarien sind aus diesem Grund vergrößert.

Kurz vor dem Eisprung gibt es eine LH Spitze (nur dann kann ein Eisprung eintreten), die nur dann erreicht wird, wenn der Körper genügend Östrogen ausschüttet.

Die vielen Polys in den Ovarien geben zu viele männliche Hormone (Androgene) an den Körper ab, welche zu den typischen Symtomen wie Haarausfall und Hirsutismus führen können. Gleichzeitig können die Androgene sich in Östrogene umwandeln, die sich bevorzugt im Fettgewebe ansiedeln. Das führt zu Übergewicht.

Der Hohe Östrogenspiegel im Körper führt dazu, dass die Hypophyse (Hirnanhangdrüse) zu viel LH und zu wenig FSH ausschüttet.

Gleichzeitig wird häufig eine zu hohe Insulinkonzentration im Körper beobachtet, die die Fetteinlagerung fördert und so auch das Übergewicht fördert.

Das Übergewicht führt zur vermehrten Bildung männlicher Hormone im Körper.

Ein Teufelskreis.

Gängige Therapieformen in Deutschland

Es werden zwischen zwei Kategorien unterschieden. Kinderwunsch – oder kein Kinderwunsch.

Wenn kein Kinderwunsch besteht, dann ist die gängige Therapie die Anti-Baby-Pille. Auch ich habe die Pille Jahrelang blind genommen.

Falls sich ein Kinderwunsch entwickelt, wird geschaut ob man mit Metformin, Clavella (gerade total der Renner) oder andere Cortisolpräparate(Cortison) einen Eisprung auslösen kann. Übrigens ist Cortisol ein Stresshormon.

Ich möchte mich mit den Nebenwirkungen dieser Präparate gar nicht erst beschäftigen. Ich denke viele von euch haben diese schon am eigenen Körper erlebt.

Ich verlinke euch noch ein paar Seiten, die sich mit den Nebenwirkungen auseinandersetzten. Nebenwirkung der PilleNebenwirkung von MetforminNebenwirkung Cortison. Zu Clavella kann ich leider (noch nichts) sagen. Wenn ihr mehr darüber wisst dann lasst mir Kommentare da. 🙂

Außerdem bekommen ganz viele Frauen schlicht und einfach gesagt: sie müssen abnehmen. Doch ist das leider nicht so einfach. Denn durch den ganzen Hormonwirrwarr im Körper, ist ein schnelles und mal so nebenbei Abnehmen gar nicht möglich.

Ernährung

Ich glaube, dass man sich Gesund essen kann. Und dass sich ganz viel von unserer Ernährung positiv auf unseren Körper auswirken kann. Das Sprichwort du bist was du isst, sollte bei uns ganz groß geschrieben sein.

Wie ich in meinem ersten Beitrag schon erwähnt habe, habe ich meine Ernährung einmal komplett auf links gedreht und jetzt habe ich regelmäßige Zyklen von je 30 Tagen. Mein Eisprung ist jedesmal so um den 19 Zyklustag. Ich nehme die Pille nicht mehr und auch keins der anderen Medikamente. Und ich habe keine Zysten.

Was ich mache im Schnelldurchlauf

Ich werde in kommenden Beiträgen näher auf die Punkte die ich hier aufzähle eingehen und erklären warum man das eine Essen kann und warum das andere nicht. Außerdem werde ich euch noch Teemischungen verraten, die ebenfalls unterstützend auf den Zyklus wirken.

Wirkt sich positiv auf PCOS aus:

  • frisches Gemüse, Obst, Salate
  • dunkles Blattgemüse wie Spinat oder Mangold
  • Vollkornprodukte und langkettige Kohlenhydrate
  • Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen, Erbsen)
  • Fisch oder andere Omega 3 Quellen wie Leinöl oder Chiasamen
  • planzliche Fette
  • Schafgarbe
  • Frauenmantel
  • Basilikum, Salbei, Himbeerblätter

Wirkt sich negativ auf PCOS aus:

  • Kuhmilch (vor allem verarbeitete und Fettarme)
  • Fleisch
  • tierische Fette
  • Weißmehlprodukte (kurzkettige Kohlenhydrate)
  • Hühnereier
  • Palmöl (Überall wo Palmöl drin ist)
  • Industrie-Zucker
  • Koffein/ Teein
  • Alkohol
  • Nikotin

Alles auf einmal zu ändern ist nicht möglich. Ich habe über zwei Jahre nach und nach meine Ernährung umgestellt.

Am Anfang sind auch Cheatdays wichtig, da man sonst viel zu schnell aufgibt.

Das ist nämlich keine Diät, sondern eine lebenslange Umstellung die zumindest mir nachweislich hilft.

PCOS ist nicht heilbar. Doch es gibt Mittel und Wege, damit ein erfülltes Leben zu leben.

Kind du musst mehr Milch trinken!

Oder auch nicht…

Heute möchte ich mich mit der Milch beschäftigen. Sie ist aus unserem Haushalt nicht mehr wegzudenken. Sie ist lecker und vor allem verarbeitet in Käse oder in unserem Kaffee möchte man sie nicht mehr missen. Sie macht uns kräftig und stark. Doch leider ist sie vor allem für PCOS-Frauen nicht sehr gut. Warum? Ich will es euch erklären.

Die Produktion der Milch

Die Kuh ist ein sehr soziales Tier. So geht sie Freundschaften ein, sie unterstützen sich gegenseitig bei der Aufzucht ihrer Kälber und haben ein sehr großes Bedürfnis nach Körperkontakt. Sie pflegen (belecken) sich gegenseitig um Stress abzubauen und um das soziale Gefüge zu stärken.

Unsere Milch, die wir täglich trinken stammt aus Großbetrieben, in der die Kuh eine Milchmaschine ist. Sie ist eingepfercht, kann sich nicht frei bewegen und hat kaum Kontakt zu ihren Artgenossen. Sie wird künstlich besamt, und sobald das Kalb geworfen wird, nimmt man es ihr nach wenigen Tagen ab. Statt 1 Jahr, trinkt das Kalb nur ein paar Tage von der Muttermilch. Danach bekommt es Milchbrei oder verdünnte Milch.

Den Stress den die Tiere durchmachen wird ignoriert. Schließlich ist die Kuh da, um Milch zu geben. und so lange wie sie gibt, darf sie auch leben.
Die Kälbchen werden zur Weiterverarbeitung in zwei Kategorien eingeteilt:
Wenn das Kälbchen weiblich ist, dann wird sie auch irgendwann als Milchkuh eingesetzt und wenn es männlich ist, so wird es gemästet und später geschlachtet.

Die Kuh wird 2-Mal täglich bis zu 10 Monate gemolken. Danach wird sie wieder besamt und das ganze Spiel geht von vorne los. Link

Der Stress den die Tiere dabei erleiden, landet in unserer Milch (und in unserem Fleisch). Und durch das ständige Kälber werfen, innerhalb von jedesmal 10 Monaten, wird die Kuh so sehr ausgezerrt, dass sie früh unfruchtbar wird und am ende entsorgt wird. Link

Allein aus diesem Grund, habe ich schon lange vor meiner Diagnose der Milch abgeschworen.

Muss ich tatsächlich auf Milch verzichten?

Ich würde sagen nein. Ich denke wenn man unbehandelte Milch von Bio-/Öko Bauern kauft, dann ist man grundsätzlich schon besser dran.

Denn durch das behandeln der Milch werden die sowieso schon wenigen Nährstoffe, verursacht durch Mangelernährung der Rinder, noch weiter abgetötet. Dadurch ist der Nährwert für uns Menschen ziemlich gering. In unbehandelter frischer Milch sind Nährstoffe jedoch noch vorhanden.

Ebenfalls ist behandelte fettarme Milch nicht gut.
Um das Fett einer Milch zu reduzieren, durchläuft die Milch Prozesse, die die Fettpartikel verkleinern. Dabei werden allerdings wichtige Vitamine und Mineralstoffe zerstört, die die Milch ursprünglich mal so Gehaltvoll gemacht hat.
Außerdem sind die Fette in der Milch wichtig für den Körper, da sie die Stoffwechselabläufe regeln. In der Milch enthalten sind Vitamine (A, D, E und K) die Fettlöslich sind, die durch das Pasteurisieren leider weitgehend zerstört werden und für unseren Stoffwechsel essenziell sind. In unbehandelter Milch sind sie alle jedoch noch vorhanden. Link

Milch und die Gesundheit

Es werden immer mehr Studien veröffentlicht, in denen die Korrelation zwischen Milchkonsum und verschiedenen Krankheiten aufgedeckt wird.

Schon im April 2009 veröffentlichte das Fachjournal Osteoporosis International eine Studie, die zeigte, dass die Knochendichte der vegan lebenden Studienteilnehmerinnen (Frauen im Klimakterium) absolut identisch war mit der Knochendichte der „normal“ essenden Frauen.

Allein die Milch kann also nicht für gesunde Knochen verantwortlich sein – wie wir auch hier bereits erklärt haben.

Derselben Meinung ist eine ganz aktuelle Studie vom Oktober 2014. Darin schrieben die schwedischen Forscher rund um Prof. Karl Michaëlsson, dass Milch höchstwahrscheinlich völlig nutzlos für die Knochen sei, man also mit dem Verzehr von Milch auch nicht einer Osteoporose oder Knochenbrüchen vorbeugen könne.

Ja, man Milch vielmehr sparsam verzehren solle (wenn überhaupt), da sie das Knochenbruchrisiko sogar erhöhen könne.

Die mehr als 60.000 teilnehmenden Frauen wurden über durchschnittlich zwanzig Jahre hinweg von den Wissenschaftlern begleitet, die etwa 45.000 Männer im Durchschnitt elf Jahre lang.

Im Laufe der Studie erlitten rund 17.000 Frauen und 5.000 Männer Knochenbrüche.

Nun könnte man denken, dass bevorzugt jene Menschen Knochenbrüche erlebten, die sehr wenig Milch zu sich nahmen. Das aber war nicht der Fall.

Prof. Michaëlsson und sein Team vom Karolinska Institutet in Stockholm/Schweden konnten aber keineswegs feststellen, dass eine erhöhte Aufnahme von Milch das Risiko für Knochenbrüche senkte. Im Gegenteil, Milchverzehr hatte in dieser Studie das Risiko für osteoporotische Frakturen noch erhöht.

Mit jedem täglichen Glas Milch nahm das allgemeine Knochenbruchrisiko der Frauen um 2 Prozent zu, das Risiko für Hüftfrakturen sogar um 9 Prozent.

Lesen Sie mehr unter: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/milch-krankheiten-ia.html#ixzz4nONHbzjP

Nicht nur ein erhöhtes Knochenbruchrisiko ist zu erwarten. Auch andere Krankheiten können der Milch zugrunde liegen.
Wie etwa Asthma und Diabetes. Link

Milch und PCOS

Wie bereits beschrieben, ist grade die industriell verarbeitete Milch Gift für eine Frau mit PCOS. Die wenigen Nährstoffe, die darin enthaltende Stresshormone, die Medikamente, die die Tiere bei Krankheiten bekommen, landen alle durch die Milch in unserem Körper. Und dabei bringt sie den sowieso schon gestörten Stoffwechsel bei uns noch viel mehr aus dem Gleichgewicht.

Es gibt verschiedene Studien, die zeigen, dass grade fettreduzierte behandelte Milch unfruchtbar macht. Also grade für uns ein ganz großes No Go.  Link

Wer außerdem Probleme mit Pickel und Akne hat, sollte auf den Milchkonsum verzichten. Denn Milch lässt den Insulinspiegel (Stichwort Insulinresistenz und PCOS) stark ansteigen, welche nach Ablauf anderer Prozesse im Körper am Ende zu Pickel führt. Link

Alternativen – was kann ich machen?

Wenn du gar nicht auf Milch verzichten magst, dann kaufe diese beim Bio-/Öko Bauern dessen Rinder auf die Wiese dürfen. Er freut sich über die Kundschaft und den Ertrag und dein Körper freut sich über die Vitamine. Allerdings solltest du deinen Konsum trotzdem etwas reduzieren.

Wenn du den Schritt wagen möchtest und ganz auf Milchprodukte verzichten willst, dann gibt es viele Alternativen.

So kann man inzwischen recht einfach und fast überall

  • Hafermilch
  • Mandelmilch
  • Reismilch
  • Dinkelmilch und co.

kaufen.

Auch gibt es viele vegane Käsesorten, die nicht aus Milch- oder Sojaprodukten sondern aus Nüssen bestehen und die sehr lecker sind.

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Rinder in den chilenischen Anden

Wusstet ihr, dass Rinder immer erst mit ihren Hinterbeinen aufstehen?