Hexentinkturen

Da ich mich nach und nach immer mehr mit Heilkräuter beschäftigt habe, lag es nahe, dass ich mir irgendwann Tinkturen selber mache.

Heute hab ich es endlich gewagt! 

Frauenmantel und Schafgarbe

Ich habe mir heute zwei Tinkturen gemacht. Eine aus Schafgarbe und Frauenmantel und eine aus Spitzwegerich.

Spitzwegerich ist gut gegen Husten und Halsentzündungen. Also wappnet man sich damit gut gegen die kalten Monate.

Schafgarbe und Frauenmantel helfen den Körper bei Frauenleiden. Ich habe es mir gemacht um meinen Zyklus positiv zu unterstützen.

Sobald es einsatzbereit ist, werde ich euch natürlich berichten. 🙂

Liebe Grüße 💜💚💙

Morgens erstmal ein Kaffee

Für viele ist er nicht wegzudenken. Für viele ist er Lebensnotwendig.

Kaffee.

Morgens als Espresso, oder ein Cappuccino. Mit Milch, Zucker oder einfach schwarz. Kaffee weckt unsere Lebensgeister und macht uns munter und fit für den Tag.

Ob Kaffeekonsum Gesund ist oder nicht, ist oft umstritten. Ich persönlich verzichte eher auf Koffein.

Aber erstmal zum positiven:

Nach einer Studie der Universität Kalifornien, geht hervor, dass man bei regelmäßigen Kaffeekonsum seltener an Diabetes Typ 2 erkrankt. Der Grund ist,  dass der Kaffee den Spiegel des Eiweißstoffes SHBG im Blut erhöht.

SHBG ist ein sogenanntes „Sexual-Hormon“, dass im Körper die Testosterone und Östrogene reguliert. Sobald mehr SHBG im Blut ist, kann natürlich besser das Testosteron und das Östrogen geregelt werden. Für PCOS ist das grundsätzlich eine super Sache!

In der Studie ging auch noch hervor, dass es das Koffein ist, der solch einen Effekt hat. Also auch Grüner Tee, Mate Tee und sämtliche andere Getränke mit Koffein, heben das SHBG im Blut an.

Doch trotzdem wird PCOS Frauen empfohlen eher auf Koffein zu verzichten.

Denn schon bereits 2 Tassen täglich können die Fruchtbarkeit einer Frau beeinträchtigen. Das Koffein bewirke wohl, dass die Kontraktionen der Eileiter weniger wird, sodass ein Ei, dass abspringt, nicht mehr in die Gebärmutter transportiert werden könne. Hier würde dann die Gefahr einer Eileiterschwangerschaft bzw. wegen fehlender Einnistung, gar keiner Schwangerschaft, bestehen.

Außerdem heißt es, dass Koffein den Östrogenspiegel im Körper senken würde. Vermutlich liegt es auch am SHBG.

Ich habe aus dem Grund mein Kaffee und Koffein Konsum runtergefahren. Von jeden Tag grüner Tee und jeden Tag Kaffee bin ich auf Monatelang gar kein Koffein umgestiegen.

Trotzdem trinke ich momentan ab und zu einen Espresso aus meiner neuen Bialetti. Da schmeckt der Kaffee einfach nur super gut und den Geschmack liebe ich dann doch sehr.<3Processed with VSCO with c1 preset

Facebook Gruppen – Selbsthilfe pur

So, nachdem ich vom Urlaub wieder da bin, kann ich mich wieder voll und ganz auf den Blog, auf meinen Körper und auf die Ernährung konzentrieren.

Ich war in Berlin und Italien. Und vor allem in Italien, habe ich mich kulinarisch fallen gelassen. (Muss ja auch mal sein) – Jedoch: Mein Eisprung lässt sich nicht blicken!

Aber gut, ich sehe es jetzt erstmal nicht zu eng. Der hat halt auch Urlaub gemacht. 😉

Ich möchte euch heute von Facebook Gruppen erzählen, die mir sehr geholfen haben, mit meiner Diagnose und meinem Körper zu leben.

Nach meiner Diagnose bin ich zu allererst auf die Gruppe: PCO Syndrom Deutschland gestoßen. Die Gruppe hat ca. 500 Mitglieder mit super lieben und hilfsbereiten Leuten. Mir haben die Geschichten der anderen Frauen sehr geholfen. Ich hatte nicht mehr das Gefühl alleine zu sein. Vor allem hat mich erschreckt, wie sehr viele Frauen leiden. Noch viel mehr als ich. Aber ich habe auch viel gelernt. Was PCOS ist, und was man machen kann. Dafür mal ein fettes Danke an die Gruppe. 🙂

Im laufe der Zeit und über die PCO Gruppe, kam ich auf die Gruppe Menstruationstasse. Für die, die es nicht wissen: Das sind kleine Silikonbehälter, die man sich während der Menstruation einführt, und die das Blut auffangen. Es gibt aber auch Tassen aus TPE und aus Naturkautschuk. Ich kannte die Tasse schon vom DM. Dort gab es die meLuna. Die habe ich mir auch erstmal blind gekauft. – und leider hat sie mir nicht gepasst. Durch die Gruppe wurde ich aber dann richtig beraten und bin heute stolze Besitzerin der Femmycycle LC. Wenn man eine Tasse also sucht, dann empfehle ich diese Gruppe. Dort gibt man seine Daten an: Stärke des Beckenbodens (zum Beispiel ob man schon entbunden hat oder nicht und wie sportlich man ist), Stand des Muttermundes im laufe der Periode und stärke der Blutung. Man muss sich aber keine Sorgen machen. Die Daten die man in der Gruppe angibt sind geheim und kein anderer, der nicht in der Gruppe ist, kann die Beiträge sehen. Wenn einem das aber immer noch zu öffentlich sein sollte, kann man seine Daten aber auch bei Ladyways.de angeben. Dort werden die Daten vertraulich behandelt.  Auch bei Fragen jeder Art rund um die Tasse und mehr, wird einem in der Gruppe sehr geholfen.

Dank der Menstruationstasse läuft nichts mehr daneben. Man kann ohne Probleme schwimmen gehen und das allerbeste: Meine Schmerzen wurden direkt weniger. Man macht kein Müll mehr und schont die Umwelt. – Ich kann die Tasse also nur empfehlen. 🙂

Ich lernte meinen Körper immer besser kennen und akzeptieren. Und so wagte ich den Schritt die Pille abzusetzen und Hormonfrei zu Verhüten. Und auch hier gibt es eine wunderbare Gruppe die mir sehr geholfen hat. Die nfp – verhütungs – gruppe war also der logische nächste Schritt. Vor allem mit PCO und dem Schwarmwissen dieser Gruppe, habe ich nochmal jede Menge gelernt. Wie ein Zyklus funktioniert. Welche Hormone wann und wie wirken. Und was im Körper letztendlich passiert.

Außerdem gibt es jetzt die neugegründete Gruppe pco- syndrom: ernährungstipps & -tricks. Dort geht es speziell um das abnehmen und um die gesunde Ernährung, mit der man PCOS auch behandeln kann. Es geht also nicht primär um das Schwanger werden und das Kinder bekommen. Denn beim PCOS geht es viel mehr als nur um das Problem, dass man nicht oder nur schwer schwanger wird.

Ich bin ein riesen Fan dieser Selbsthilfe Gruppen, da jeder Austausch und jedes Wissen gesammelt wird. Man lernt jede Menge und bekommt jeden Tag neue Ideen und neuen Input. Ich finde es sehr wichtig, wenn man für solche Gruppen offen ist, und jede Informationsquelle nutzt und vor allem auch zulässt.

Falls ihr eine dieser Gruppen nicht kennt, kann ich sie euch nur wärmstens empfehlen.

Und ich trinke jetzt einen grünen Smoothie um meinen Körper wieder in Gang zu bringen, und den Eisprung wieder anzulocken. 😉

Cheers

dav

Drin sind Spinat, Basilikum, Salbei, Ananas, Himbeeren und Wasser

 

Off topic Teil 2

Da ich noch immer im Urlaub bin (jetzt geht es mit dem Van nach Italien) komme ich leider immer noch nicht dazu, meinen nächsten Beitrag zu schreiben. 

Er ist aber in meinem Kopf am formen und wachsen. 😃😃

Ich bin Mal gespannt wie sich mein Zyklus verhält. Ganz ohne Zyklustee, nicht drauf zu achten was man isst, ohne Sport.

Ich merke erst jetzt, was für einen großen Teil, das ganze Thema, in meinem Kopf einimmt.

Ihr kennt es sicher auch, wenn man sich selbst antreibt und man sich selbst gegenüber der größte Kritiker ist. Ich habe mir gesagt, dass ich diese Woche einfach Mal lebe. In meinem Kopf scheint es noch nicht so angekommen zu sein. 😅😅

Wie dem auch sei. Ich zwinge meinem Kopf auch Mal Urlaub zu machen und gönne meiner Seele auch Mal was gutes. Heute war ich zb Pizza essen. Seit eeeeeeewigkeiten. Und ich habe es genossen das glaubt ihr nicht. (Nur mein Kopf plärrt noch rum)

Ich halte euch auf dem laufenden und bis nächste Woche!!!

Off Topic: Berlin du Schmausestadt

Der Grund, warum ich momentan nichts veröffentliche liegt daran, dass ich gerade in Berlin im Urlaub bin.

Ich besuche eine super Freundin von mir, die Ernährungsberaterin und Trainerin ist. Da sie aber noch arbeiten muss, hatte ich die Gelegenheit Berlin alleine zu erkunden.

Und ich finde es einfach super hier. Denn gerade wenn man mit einem speziellen Ernährungsplan unterwegs ist, macht Berlin es einen sehr sehr leicht darin, was zu essen zu finden.

Überall irgendwelche Restaurants/ Cafés die Sachen auf der Speisekarte haben, bei der uns PCOS Frauen das Herz aufgeht. Man muss sich hier echt keine Gedanken machen, wo man was essen kann, oder ob man sich was vorkocht und dann mitnimmt. Einfach super entspannend!!!

Um Berlin zu erkunden, habe ich mich auf ein Leih-Fahrrad gesetzt und bin drauf los geradelt. Immer den Funkturm im Blick als Orientierungspunkt, habe ich sämtliche Touristenplätze abgeklappert – und mich nebenbei Sportlich betätigt.

Nur mal so. Eine halbe Stunde Fahrrad ist günstiger als ein One-Way Ticket mit der U-Bahn – und man sieht mehr von Berlin.

Meine Freundin hat mir auch von einer App erzählt „Urban Sport“, mit der man sämtliche Sportstudios, Boulderhallen, Yogastudios und vieles mehr finden kann. Wenn man bei der App angemeldet ist, kann man über die App diese Studios besuchen und trainieren ohne ein Vertrag zu machen. Ich finde, das ist eine super Sache. Ich muss unbedingt gucken, ob es das bei mir zu Hause auch gibt!!

So kam es, dass ich mit ihr in einem Yogakurs am See war. Ich hab es geliebt.

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Yoga am See bei Sonnenuntergang – so lässt es sich leben

Neben den klassischen Sehenswürdigkeiten, bietet Berlin eben auch welche die nicht so Spektakulär sind. In Form von Löchern in Hauswänden vom Krieg und Trümmerbergen im Park.

 

Ach Berlin, ich wünschte ich könnte hier leben. Du bietest so viele Möglichkeiten und deine Menschen sind einfach super offen und herzlich. Irgendwie fühlt es sich hier jedesmal wie Heimat an. Und hier wird einem einfach niemals langweilig.

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Neue Lieblingsfarbe: Dunkelgrün

Viele von uns können ein Liedchen singen, wie schwer es ist mit einer Insulinresistenz abzunehmen. Und für viele von uns wird abnehmen als die einzige Lösung aufgezeigt. Wenn man aber nicht weiß was genau man alles machen kann, dann hilft alles nichts mehr und man bekommt Frust.

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Mangold aus dem Garten

Daher möchte ich euch heute ein tolle Farbe vorstellen.

Dunkelgrün. Eine Farbe, die wir in unsere Nahrung integrieren sollten. Denn dunkelgrünes Blattgemüse ist super gesund und wirkt sich positiv auf PCOS aus.

Gemüse wie Spinat oder Mangold kommen eher selten auf den Teller. Man weiß auch nicht so recht wie man es verarbeiten soll und irgendwie jeden Tag Spinat? Eher neee. Was schade ist, denn es gibt jede Menge verschiedene Arten das Gemüse zu verarbeiten, so dass es schmeckt und man es gerne isst.

Was kann dunkles Blattgrün?

Dass Gemüse gesund ist, ist allgemein bekannt. Wie gut dunkelgrünes Blattgemüse ist, wissen leider nur wenige. Es hat eine Reihe von guten Eigenschaften, die zu einem gesunden und vitalen Körper führen. Nachfolgend habe ich euch ein paar Punkte aufgelistet, was dunkles Blattgrün alles kann.

  • Verbesserung der Immunfunktion
  • Tumorprävention
  • Verbesserung des Blutkreislaufes
  • Blutreinigend
  • Blutbildend
  • Reich an Folsäure, Eisen und Magnesium
  • Schützt vor gefährlichen Blutzuckerspiegelschwankungen -> Beugt Diabetes vor
  • Linderung von Depressionen
  • Stärkt und schützt die Darmflora
  • Leber, Nieren und Galle können besser arbeiten
  • Hilft Stress abzubauen
  • Lindert bzw. beugt Entzündungen vor

Wie ihr seht, kann es sehr viel. Doch auf eins dieser Punkte möchte ich ganz besonders eingehen.

Dunkelgrünes Blattgemüse schützt vor Diabetes

Diabetes Mellitus, oder Insulinresistenz, ist die Vorstufe zu Diabetes Typ 2 und inzwischen eine Volkskrankheit. Wenn man was süßes isst kann der Körper zwar Insulin ausschütten, damit der Zucker verstoffwechselt werden kann, aber er kann das Insulin nicht mehr abbauen. Der Körper gelangt aus dem Gleichgewicht. Es werden immer mehr Insulin ausgeschüttet und man nimmt immer mehr zu. Außerdem fördern Bewegungsmangel und Übergewicht die Bildung von Diabetes im allgemeinen.

Und Diabetes Mellitus ist leider ein guter Freund von PCOS.

Neben Sport ist vor allem gesundes Essen das a und o für uns und für unsere Körper. Gerade dunkelgrünes Blattgemüse kann Diabetes und eine Insulinresistenz vorbeugen und mildern.

In einer Studie vom Diabetes Research Center der University of Leicester , wurde untersucht, ob Obst und Gemüse das Diabetes-Risiko senken kann.

Obst und Gemüse allgemein hatten nur einen geringfügigen Effekt auf Diabetes. Dunkles Blattgrün allerdings, zeigte einen sehr positiven Effekt. Schon allein 100 g dunkles Blattgrün am Tag reichen aus, und das Diabetes-Risiko um 14 Prozent zu senken.

Damit unsere Bauchspeicheldrüse gut arbeiten kann, braucht sie Magnesium. Dunkles Blattgrün ist besonders reich an Magnesium, was für uns ebenfalls sehr gut ist.

Auch für die Verarbeitung von Vitamin D3 braucht der Körper Magnesium.

Also jetzt doch jeden Tag nurnoch Spinat essen? Ne es gibt noch Alternativen.

Vielfältige Gemüse für ein abwechslungsreiches Essen

Nachfolgend eine Liste von verschiedenen dunkelgrünem Gemüsesorten:

  • Spinat
  • Mangold
  • Senfkohl
  • Feldsalat
  • Kopfsalat und Eissalat
  • Eichblattsalat
  • Bataviasalat
  • Römersalat (auch bekannt als Romana-Salat)
  • Endivien- und Friséesalat
  • Radicchio und Chicorée
  • Blätter von Stauden- oder Bleichsellerie
  • Zuckerhut
  • Chinakohl
  • Grünkohl
  • Blätter von Brokkoli und Kohlrabi
  • Blätter der Möhre
  • Blätter der Roten-Bete
  • Kresse (Garten-, Brunnen-, Kapuzinerkresse)
  • Rucola
  • Postelein
  • Sprossen, sobald sie grüne Blättchen bilden
  • Petersilie
  • Dill
  • Oregano und Majoran
  • Basilikum
  • Korianderkraut
  • Pimpinelle (Kleiner Wiesenknopf)
  • Melisse
  • Löwenzahn
  • Wegwarte
  • Brennnessel
  • Moringa
  • Giersch
  • Wiesenbocksbart
  • Blätter des Gänseblümchens
  • Portulak
  • Gartenmelde
  • Vogelmiere
  • Weisser Gänsefuss
  • Guter Heinrich
  • Sauerampfer
  • Klee
  • Scharbockskraut
  • Taubnessel
  • Wegerichblätter
  • Knoblauchsrauke
  • Bärlauch
  • Franzosenkraut
  • Wildes Stiefmütterchen
  • Malvenblätter
  • Schlingknöterich
  • Barbarakraut
  • Senfblätter
  • Wilder Wein

Wir müssen also nicht jeden Tag Spinat kochen, wobei frischer Spinat aus der Pfanne mit Meersalz und Pfeffer sehr lecker sein kann. 😉

Verschiedene Zubereitungsarten

Neben dem kurzem anbraten in der Pfanne kann man sich natürlich Salate zubereiten. Aber auch zu Pesto püriert, oder in Suppen schmecken die verschiedenen Gemüse sehr gut. Darüberhinaus kann man sich natürlich auch die berühmten grünen Smoothies machen. Hierzu bietet das Netz ja eine Hülle an Rezepten. Einfach mal Googlen. 🙂