Die große Fleischeslust

Ich bin wieder zurück. Nach Endlosen Klausuren und Urlaub und Krank, habe ich endlich wieder Zeit für meinen Blog gefunden.

Und heute Starte ich mit einem ganz großen Thema. Fleisch!

Aus dem Buch „Hearbel Healing for Women“ habe ich eine grobe Ernährungsliste für PCOS Frauen gefunden. Nach dieser Liste habe ich mein Leben mehr oder weniger ausgerichtet und habe diese weiter ausgebaut.

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Hearbel Healing for Women by Rosemary Gladstar

Darin steht auch, dass man das Fleisch verringern soll.

Fleisch und die Gesundheit

Warum man auf Fleisch verzichten sollte, liegt eigentlich auf der Hand. Der Mensch isst einfach viel zu viel Fleisch. Der Bedarf des Körpers wäre locker gedeckt, wenn man einmal in der Woche oder weniger Fleisch essen würde. Doch in einer Welt in der Menschen nach dem Lust-Prinzip leben und in der es Fast Food Restaurants an jeder Ecke gibt, ist es lange schon nicht mehr üblich einmal die Woche Fleisch zu essen.

Unser Fleischkonsum hat einfach krankhafte Auswüchse erreicht. Schon morgens mit der Wurst auf der Stulle, Mittags in der Kantine Spaghetti mit Hackfleischsoße und Abends nochmal Wurst. Fleisch, Fleisch und nochmal jeden Tag Fleisch.

Dass das Krank macht, sollte eigentlich klar sein.

Wie schon in meinem Beitrag zur Milch beschrieben, wird mit Tieren aus der Massentierhaltung und der Massenproduktion, furchbar umgegangen.
Die Tiere sterben schreckliche Tode und haben davor schon einen schrecklichen Leidensweg. Sie haben Stress und bekommen Krankheiten. Sie bekommen Massenhaft Antibiotika und entwickeln multiresistente Keime.

Und das ganze landet im Fleisch. Und das ganze Essen wir. Nicht nur einmal in der Woche, sondern jeden Tag. Wir füttern unsere Kinder mit diesem Fleisch und essen es selber.

Wir sollten uns nicht wundern wenn wir Krank werden.

Fleisch und PCOS

Für eine Frau, die PCOS hat, ist das ganz besonders Fatal. Sie hat schon einen völlig gestörten Stoffwechsel, mit dem Fleisch bringen wir aber noch mehr Störung rein. Die Stesshormone und das Antibiotika nehmen wir mit dem Fleisch direkt auf. Stress macht Krank. Stress macht vor allem eine PCOS Frau Krank.

Doch was ist mit rotem Fleisch?

Wenn man anfängt ein bisschen zu recherchieren, stößt man unwahrscheinlich schnell auf Artikel, die besagen, dass man die Finger vom roten Fleisch lassen soll. So habe ich es auch direkt am Anfang gesagt bekommen.

Es soll Krebserregend sein, es lässt den Körper übersäuern etc. Das ganze ist für PCO besonders schlimm. Rotes Fleisch führt neben der Übersäuerung, die eine Einnistung verhindern können auch zu einer krankhaften Erhörung des Östrogens. Das führt im PCOS Kreislauf dazu, dass man zunimmt, Herzprobleme bekommen kann und Diabetes gefördert wird. Damit beginnt die Abwärtsspirale und wir finden schwer den Weg wieder heraus.

Also zumindest auf rotes Fleisch sollte unbedingt verzichtet werden.

Wer aber gar nicht auf Fleisch verzichten möchte, sollte zumindest darauf achten, dass man Fleisch von sehr hoher Qualität kauft. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man das Fleisch direkt vom Bauern kaufen. Man sollte aber auch drauf achten, dass man den generellen Konsum überdenkt und Fleisch als Luxusware betrachtet. Dann genießt man es auch viel mehr.

Ich habe schon lange wenig Fleisch gegessen. Doch als ich anfing Konsequent nach und nach mein Fleischkonsum zu ändern, begann mein Körper anders zu arbeiten. Ich fühlte mich wacher und fitter. Klar es gab Tage an denen ich total Lust auf Fleisch hatte, doch auch die sind immer weniger geworden. Wenn ich mal Fleisch esse, dann ist es hochwertig und aus einer, für das Tier, gerechten Haltung. Ich kaufe kein verarbeitetes oder abgepacktes Fleisch mehr ein. Denn gerade hier kann man nicht überblicken wo das Fleisch her kommt, und was genau drin ist.

Durch PCOS bin ich irgendwie zu einer Veganerin geworden. Meine Lebensqualität hat sich dadurch bei weitem gebessert. Wenn ihr es auch versuchen möchtet, gebt euren Körper mindestens 3 Monate Zeit sich umzustellen. Von heute auf morgen klappt das nämlich nichts.

 

Morgens erstmal ein Kaffee

Für viele ist er nicht wegzudenken. Für viele ist er Lebensnotwendig.

Kaffee.

Morgens als Espresso, oder ein Cappuccino. Mit Milch, Zucker oder einfach schwarz. Kaffee weckt unsere Lebensgeister und macht uns munter und fit für den Tag.

Ob Kaffeekonsum Gesund ist oder nicht, ist oft umstritten. Ich persönlich verzichte eher auf Koffein.

Aber erstmal zum positiven:

Nach einer Studie der Universität Kalifornien, geht hervor, dass man bei regelmäßigen Kaffeekonsum seltener an Diabetes Typ 2 erkrankt. Der Grund ist,  dass der Kaffee den Spiegel des Eiweißstoffes SHBG im Blut erhöht.

SHBG ist ein sogenanntes „Sexual-Hormon“, dass im Körper die Testosterone und Östrogene reguliert. Sobald mehr SHBG im Blut ist, kann natürlich besser das Testosteron und das Östrogen geregelt werden. Für PCOS ist das grundsätzlich eine super Sache!

In der Studie ging auch noch hervor, dass es das Koffein ist, der solch einen Effekt hat. Also auch Grüner Tee, Mate Tee und sämtliche andere Getränke mit Koffein, heben das SHBG im Blut an.

Doch trotzdem wird PCOS Frauen empfohlen eher auf Koffein zu verzichten.

Denn schon bereits 2 Tassen täglich können die Fruchtbarkeit einer Frau beeinträchtigen. Das Koffein bewirke wohl, dass die Kontraktionen der Eileiter weniger wird, sodass ein Ei, dass abspringt, nicht mehr in die Gebärmutter transportiert werden könne. Hier würde dann die Gefahr einer Eileiterschwangerschaft bzw. wegen fehlender Einnistung, gar keiner Schwangerschaft, bestehen.

Außerdem heißt es, dass Koffein den Östrogenspiegel im Körper senken würde. Vermutlich liegt es auch am SHBG.

Ich habe aus dem Grund mein Kaffee und Koffein Konsum runtergefahren. Von jeden Tag grüner Tee und jeden Tag Kaffee bin ich auf Monatelang gar kein Koffein umgestiegen.

Trotzdem trinke ich momentan ab und zu einen Espresso aus meiner neuen Bialetti. Da schmeckt der Kaffee einfach nur super gut und den Geschmack liebe ich dann doch sehr.<3Processed with VSCO with c1 preset

PCOS – Was ist das?

Was ist PCOS? Ist PCO gleich PCOS? Ist es Heilbar? Was kann man machen? Was machen die Ärzte?
Muss ich die Pille nehmen? Was ist wenn ich sie nicht nehme? Sind alle Frauen dick? und wenn nicht wieso?

Viele Fragen und das Gefühl alleine zu sein. So ging es mir nach meiner Diagnose. Und deswegen will ich euch heute ein paar dieser Fragen beantworten.

Was ist PCOS?

Das PCOS – Das Polyzystische Ovarialsyndrom ist eine der häufigsten Hormonstörungen der Frau. In Europa ist etwa jede 12te Frau im fruchtbaren Alter davon betroffen. Das PCOS ist damit einer der häufigsten hormonellen Krankheiten bei Frauen.

Die Ovarien  (Eierstöcke) von PCOS-Frauen sind vergrößert. Im Ultraschall kann man sehr viele Eibläschen (Polys) erkennen. Diese Eibläschen werden als Zysten bezeichnet, obwohl es genaugenommen keine Zysten sind.

Die Krankheit kann sich durch folgende Symtome äußern:

  • Zyklusstörungen bis ganz ausbleibender Zyklus
  • Unfruchtbarkeit
  • Bei Schwangerschaften höheres Risiko Fehlgeburten zu haben
  • Übergewicht
  • Akne
  • Insulinresistenz (Diabetes mellitus)
  • Haarausfall – Glatzenbildung
  • Unerwünschte Körperbehaarung (Hirsutismus)
  • Psychische Probleme (Depressionen)
  • eine niedrige Stresstoleranz, wobei permanenter Stress auch zu den Auslösern gezählt werden kann, da das Stresshormon Prolaktin einen Eisprung verhindern kann
  • Erhöhte Gefahr an Herz-Kreislauf-Störungen zu erkranken

Es treten jedoch nicht alle Symtome in gleicher Stärke bei jeder Frau auf. So sind z.B. etwa 50-80 % der PCOS-Frauen von Übergewicht betroffen.

Die Ursachen von PCOS sind nicht abschließend geklärt. Es gibt Hinweise auf genetische Faktoren. So wird vermutet das Töchter von Männern mit sehr früher Glatzenbildung ein erhöhtes Risiko darstellen an PCOS zu erkranken. Darüber hinaus gibt es Studien, dass Ratten in urbanen Gebieten häufiger PCOS entwickeln, als Ratten auf dem Land. Da könnte man das ganze industriell verarbeitete Essen als mögliche Ursache betrachten.

Der Zyklus

Der Zyklus einer Frau ist ein kompliziertes und abgestimmtes System, indem die Hormone ihre jeweiligen Aufgaben haben, damit ein Ei heranreifen kann, damit sich ein befruchtetes Ei einnisten kann und damit eine Blutung verursacht werden kann, falls keine Befruchtung stattfand.

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Darstellung eines gesunden Zyklusses

Ganz typisch für PCOS ist, dass das sogenannte LH (Luteinisierendes Hormon; in der Grafik grün) dauerhaft erhöht ist. Dafür ist das FSH (follikelstimulierendes Hormon; braun) zu niedrig. Deswegen bringen die ganzen Ovulationstests nichts, da sie nur den LH Wert im Blut messen.

Das LH ist dafür zuständig, dass ein Eisprung ausgelöst wird. Wenn es aber dauerhaft erhöht ist, sammeln sich viele Eizellen in den Ovarien an, die aber nicht richtig heranreifen und somit nicht abspringen. Die Ovarien sind aus diesem Grund vergrößert.

Kurz vor dem Eisprung gibt es eine LH Spitze (nur dann kann ein Eisprung eintreten), die nur dann erreicht wird, wenn der Körper genügend Östrogen ausschüttet.

Die vielen Polys in den Ovarien geben zu viele männliche Hormone (Androgene) an den Körper ab, welche zu den typischen Symtomen wie Haarausfall und Hirsutismus führen können. Gleichzeitig können die Androgene sich in Östrogene umwandeln, die sich bevorzugt im Fettgewebe ansiedeln. Das führt zu Übergewicht.

Der Hohe Östrogenspiegel im Körper führt dazu, dass die Hypophyse (Hirnanhangdrüse) zu viel LH und zu wenig FSH ausschüttet.

Gleichzeitig wird häufig eine zu hohe Insulinkonzentration im Körper beobachtet, die die Fetteinlagerung fördert und so auch das Übergewicht fördert.

Das Übergewicht führt zur vermehrten Bildung männlicher Hormone im Körper.

Ein Teufelskreis.

Gängige Therapieformen in Deutschland

Es werden zwischen zwei Kategorien unterschieden. Kinderwunsch – oder kein Kinderwunsch.

Wenn kein Kinderwunsch besteht, dann ist die gängige Therapie die Anti-Baby-Pille. Auch ich habe die Pille Jahrelang blind genommen.

Falls sich ein Kinderwunsch entwickelt, wird geschaut ob man mit Metformin, Clavella (gerade total der Renner) oder andere Cortisolpräparate(Cortison) einen Eisprung auslösen kann. Übrigens ist Cortisol ein Stresshormon.

Ich möchte mich mit den Nebenwirkungen dieser Präparate gar nicht erst beschäftigen. Ich denke viele von euch haben diese schon am eigenen Körper erlebt.

Ich verlinke euch noch ein paar Seiten, die sich mit den Nebenwirkungen auseinandersetzten. Nebenwirkung der PilleNebenwirkung von MetforminNebenwirkung Cortison. Zu Clavella kann ich leider (noch nichts) sagen. Wenn ihr mehr darüber wisst dann lasst mir Kommentare da. 🙂

Außerdem bekommen ganz viele Frauen schlicht und einfach gesagt: sie müssen abnehmen. Doch ist das leider nicht so einfach. Denn durch den ganzen Hormonwirrwarr im Körper, ist ein schnelles und mal so nebenbei Abnehmen gar nicht möglich.

Ernährung

Ich glaube, dass man sich Gesund essen kann. Und dass sich ganz viel von unserer Ernährung positiv auf unseren Körper auswirken kann. Das Sprichwort du bist was du isst, sollte bei uns ganz groß geschrieben sein.

Wie ich in meinem ersten Beitrag schon erwähnt habe, habe ich meine Ernährung einmal komplett auf links gedreht und jetzt habe ich regelmäßige Zyklen von je 30 Tagen. Mein Eisprung ist jedesmal so um den 19 Zyklustag. Ich nehme die Pille nicht mehr und auch keins der anderen Medikamente. Und ich habe keine Zysten.

Was ich mache im Schnelldurchlauf

Ich werde in kommenden Beiträgen näher auf die Punkte die ich hier aufzähle eingehen und erklären warum man das eine Essen kann und warum das andere nicht. Außerdem werde ich euch noch Teemischungen verraten, die ebenfalls unterstützend auf den Zyklus wirken.

Wirkt sich positiv auf PCOS aus:

  • frisches Gemüse, Obst, Salate
  • dunkles Blattgemüse wie Spinat oder Mangold
  • Vollkornprodukte und langkettige Kohlenhydrate
  • Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen, Erbsen)
  • Fisch oder andere Omega 3 Quellen wie Leinöl oder Chiasamen
  • planzliche Fette
  • Schafgarbe
  • Frauenmantel
  • Basilikum, Salbei, Himbeerblätter

Wirkt sich negativ auf PCOS aus:

  • Kuhmilch (vor allem verarbeitete und Fettarme)
  • Fleisch
  • tierische Fette
  • Weißmehlprodukte (kurzkettige Kohlenhydrate)
  • Hühnereier
  • Palmöl (Überall wo Palmöl drin ist)
  • Industrie-Zucker
  • Koffein/ Teein
  • Alkohol
  • Nikotin

Alles auf einmal zu ändern ist nicht möglich. Ich habe über zwei Jahre nach und nach meine Ernährung umgestellt.

Am Anfang sind auch Cheatdays wichtig, da man sonst viel zu schnell aufgibt.

Das ist nämlich keine Diät, sondern eine lebenslange Umstellung die zumindest mir nachweislich hilft.

PCOS ist nicht heilbar. Doch es gibt Mittel und Wege, damit ein erfülltes Leben zu leben.

Kind du musst mehr Milch trinken!

Oder auch nicht…

Heute möchte ich mich mit der Milch beschäftigen. Sie ist aus unserem Haushalt nicht mehr wegzudenken. Sie ist lecker und vor allem verarbeitet in Käse oder in unserem Kaffee möchte man sie nicht mehr missen. Sie macht uns kräftig und stark. Doch leider ist sie vor allem für PCOS-Frauen nicht sehr gut. Warum? Ich will es euch erklären.

Die Produktion der Milch

Die Kuh ist ein sehr soziales Tier. So geht sie Freundschaften ein, sie unterstützen sich gegenseitig bei der Aufzucht ihrer Kälber und haben ein sehr großes Bedürfnis nach Körperkontakt. Sie pflegen (belecken) sich gegenseitig um Stress abzubauen und um das soziale Gefüge zu stärken.

Unsere Milch, die wir täglich trinken stammt aus Großbetrieben, in der die Kuh eine Milchmaschine ist. Sie ist eingepfercht, kann sich nicht frei bewegen und hat kaum Kontakt zu ihren Artgenossen. Sie wird künstlich besamt, und sobald das Kalb geworfen wird, nimmt man es ihr nach wenigen Tagen ab. Statt 1 Jahr, trinkt das Kalb nur ein paar Tage von der Muttermilch. Danach bekommt es Milchbrei oder verdünnte Milch.

Den Stress den die Tiere durchmachen wird ignoriert. Schließlich ist die Kuh da, um Milch zu geben. und so lange wie sie gibt, darf sie auch leben.
Die Kälbchen werden zur Weiterverarbeitung in zwei Kategorien eingeteilt:
Wenn das Kälbchen weiblich ist, dann wird sie auch irgendwann als Milchkuh eingesetzt und wenn es männlich ist, so wird es gemästet und später geschlachtet.

Die Kuh wird 2-Mal täglich bis zu 10 Monate gemolken. Danach wird sie wieder besamt und das ganze Spiel geht von vorne los. Link

Der Stress den die Tiere dabei erleiden, landet in unserer Milch (und in unserem Fleisch). Und durch das ständige Kälber werfen, innerhalb von jedesmal 10 Monaten, wird die Kuh so sehr ausgezerrt, dass sie früh unfruchtbar wird und am ende entsorgt wird. Link

Allein aus diesem Grund, habe ich schon lange vor meiner Diagnose der Milch abgeschworen.

Muss ich tatsächlich auf Milch verzichten?

Ich würde sagen nein. Ich denke wenn man unbehandelte Milch von Bio-/Öko Bauern kauft, dann ist man grundsätzlich schon besser dran.

Denn durch das behandeln der Milch werden die sowieso schon wenigen Nährstoffe, verursacht durch Mangelernährung der Rinder, noch weiter abgetötet. Dadurch ist der Nährwert für uns Menschen ziemlich gering. In unbehandelter frischer Milch sind Nährstoffe jedoch noch vorhanden.

Ebenfalls ist behandelte fettarme Milch nicht gut.
Um das Fett einer Milch zu reduzieren, durchläuft die Milch Prozesse, die die Fettpartikel verkleinern. Dabei werden allerdings wichtige Vitamine und Mineralstoffe zerstört, die die Milch ursprünglich mal so Gehaltvoll gemacht hat.
Außerdem sind die Fette in der Milch wichtig für den Körper, da sie die Stoffwechselabläufe regeln. In der Milch enthalten sind Vitamine (A, D, E und K) die Fettlöslich sind, die durch das Pasteurisieren leider weitgehend zerstört werden und für unseren Stoffwechsel essenziell sind. In unbehandelter Milch sind sie alle jedoch noch vorhanden. Link

Milch und die Gesundheit

Es werden immer mehr Studien veröffentlicht, in denen die Korrelation zwischen Milchkonsum und verschiedenen Krankheiten aufgedeckt wird.

Schon im April 2009 veröffentlichte das Fachjournal Osteoporosis International eine Studie, die zeigte, dass die Knochendichte der vegan lebenden Studienteilnehmerinnen (Frauen im Klimakterium) absolut identisch war mit der Knochendichte der „normal“ essenden Frauen.

Allein die Milch kann also nicht für gesunde Knochen verantwortlich sein – wie wir auch hier bereits erklärt haben.

Derselben Meinung ist eine ganz aktuelle Studie vom Oktober 2014. Darin schrieben die schwedischen Forscher rund um Prof. Karl Michaëlsson, dass Milch höchstwahrscheinlich völlig nutzlos für die Knochen sei, man also mit dem Verzehr von Milch auch nicht einer Osteoporose oder Knochenbrüchen vorbeugen könne.

Ja, man Milch vielmehr sparsam verzehren solle (wenn überhaupt), da sie das Knochenbruchrisiko sogar erhöhen könne.

Die mehr als 60.000 teilnehmenden Frauen wurden über durchschnittlich zwanzig Jahre hinweg von den Wissenschaftlern begleitet, die etwa 45.000 Männer im Durchschnitt elf Jahre lang.

Im Laufe der Studie erlitten rund 17.000 Frauen und 5.000 Männer Knochenbrüche.

Nun könnte man denken, dass bevorzugt jene Menschen Knochenbrüche erlebten, die sehr wenig Milch zu sich nahmen. Das aber war nicht der Fall.

Prof. Michaëlsson und sein Team vom Karolinska Institutet in Stockholm/Schweden konnten aber keineswegs feststellen, dass eine erhöhte Aufnahme von Milch das Risiko für Knochenbrüche senkte. Im Gegenteil, Milchverzehr hatte in dieser Studie das Risiko für osteoporotische Frakturen noch erhöht.

Mit jedem täglichen Glas Milch nahm das allgemeine Knochenbruchrisiko der Frauen um 2 Prozent zu, das Risiko für Hüftfrakturen sogar um 9 Prozent.

Lesen Sie mehr unter: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/milch-krankheiten-ia.html#ixzz4nONHbzjP

Nicht nur ein erhöhtes Knochenbruchrisiko ist zu erwarten. Auch andere Krankheiten können der Milch zugrunde liegen.
Wie etwa Asthma und Diabetes. Link

Milch und PCOS

Wie bereits beschrieben, ist grade die industriell verarbeitete Milch Gift für eine Frau mit PCOS. Die wenigen Nährstoffe, die darin enthaltende Stresshormone, die Medikamente, die die Tiere bei Krankheiten bekommen, landen alle durch die Milch in unserem Körper. Und dabei bringt sie den sowieso schon gestörten Stoffwechsel bei uns noch viel mehr aus dem Gleichgewicht.

Es gibt verschiedene Studien, die zeigen, dass grade fettreduzierte behandelte Milch unfruchtbar macht. Also grade für uns ein ganz großes No Go.  Link

Wer außerdem Probleme mit Pickel und Akne hat, sollte auf den Milchkonsum verzichten. Denn Milch lässt den Insulinspiegel (Stichwort Insulinresistenz und PCOS) stark ansteigen, welche nach Ablauf anderer Prozesse im Körper am Ende zu Pickel führt. Link

Alternativen – was kann ich machen?

Wenn du gar nicht auf Milch verzichten magst, dann kaufe diese beim Bio-/Öko Bauern dessen Rinder auf die Wiese dürfen. Er freut sich über die Kundschaft und den Ertrag und dein Körper freut sich über die Vitamine. Allerdings solltest du deinen Konsum trotzdem etwas reduzieren.

Wenn du den Schritt wagen möchtest und ganz auf Milchprodukte verzichten willst, dann gibt es viele Alternativen.

So kann man inzwischen recht einfach und fast überall

  • Hafermilch
  • Mandelmilch
  • Reismilch
  • Dinkelmilch und co.

kaufen.

Auch gibt es viele vegane Käsesorten, die nicht aus Milch- oder Sojaprodukten sondern aus Nüssen bestehen und die sehr lecker sind.

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Rinder in den chilenischen Anden

Wusstet ihr, dass Rinder immer erst mit ihren Hinterbeinen aufstehen?